Presseschau und Pressearbeit
Die Zeitschrift “Modelleisenbahner” brachte in ihrer Ausgabe 3/2010 einen Artikel über die Aktion “Rettet die Bahnzeit” und der Unterschriftenliste dadurch sicher auch einen nicht unerheblichen Zuwachs aus ihrem Leserkreis – auch von uns dafür ein Dank an die Redaktion. Zumal der Verlag ja eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Produzenten der “Eisenbahnromantik” pflegt, war dies nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit, die uns deshalb besonders freute.
In einigen E-Mails der letzten Tage fragten mich Unterstützer der Aktion, warum denn von den regionalen Tageszeitungen (z.B. Sächsische Zeitung, Freie Presse, Leipziger Volkszeitung, Thüringer Allgemeine, Thüringer Landeszeitung, Ostthüringer Zeitung, Mitteldeutsche Zeitung, Freies Wort oder Volksstimme) noch nicht über diese Aktion berichtet wurde. Vielleicht wüssten die Redaktionen noch nichts von dieser Aktion?
Nun, davon ist nicht auszugehen. Die bei Erreichen der 2000sten Unterschrift verschickte Pressemitteilung zur Aktion war teils auch namentlich an die Chefredakteure sowie an die Fachredaktionen gegangen – Redaktionsmitarbeiter stehen auch auf den Verteilerlisten unserer verschiedenen Aussendungen. Es steht leider eher zu vermuten, dass die mannigfaltigen Kooperationen zwischen dem MDR und den Verlagen hier eine Schranke im Kopf der Redaktionen generiert. Man will sich “ja nicht weh tun”. Das ist nur eine Vermutung, bei der ich mich sehr gern vom Gegenteil überzeugen lassen würde.
Liebe Pressevertreter, wir greifen niemanden an, sondern wir machen gemeinsam mit fundierten Argumenten deutlich, dass wir eine getroffene Entscheidung des MDR für falsch halten und die Rücknahme erwarten. Dieses Unterstützungsprojekt mit seinen inzwischen deutlich über 3000 Einzelwortmeldungen ist ein Zeichen gelebter Demokratie in Zeiten wachsender Demokratieverdrossenheit!
Wir wollen die öffentliche Wahrnehmung unserer gemeinsamen Aktion für die “MDR-Bahnzeit” gern noch etwas weiter vertiefen. Helfen Sie mit, weiteres Medienecho zu generieren. Sagen Sie es weiter, auch “ihrem” Pressevertreter.
Ein Kommentar
Ich hoffe doch stark, dass die Demokratie uns zur Weiterführung der “Bahnzeit” verhilft!