Medienecho
Am 10. Februar ist die Pressemeldung der Initiative “Rettet-die-Bahnzeit” in 13 Regionalausgaben des WochenSpiegels erschienen. Alle Redaktionen widmeten dem Beitrag eine sehr gute Platzierung in den jeweiligen Blättern. Der Wunsch der Initiatoren, einen völlig neuen Zuschauerkreis der “MDR-Bahnzei” auf das Thema zu sensibilisieren, ist in Erfüllung gegangen. Das haben verschiedenen Anrufe in den Redaktionen gezeigt. Dort hat man zu der Meldung natürlich Fragen gestellt. Zweifelsohne ist es ein Novum und für die Leser, sprich Zuschauer neu, dass zu einer Einstellung einer Sendung des MDR ein solches Echo erschallt! Natürlich war man erstaunt auch dieser Protestaktion eine eigener Homepage zu widmen, wo man über Ziele und Hintergründe, Downloadmöglichkeiten informiert wird und seinen eigenen Kommentar zum Sachverhalt veröffentlichen kann. Mancher war schon einige Zeit etwas perplex, warum eine seiner Lieblingssendungen aus dem Programm verschwunden war oder ob er sie verpasst hätte und weiß nun Bescheid.
In der Unterschriftenliste war auch nach dem 10. Februar eine erhöhte Aktivität zu verzeichnen. Die Mehrzahl der sich eingetragenen Damen und Herren stammen aus dem Verbreitungsgebiet der 13 Ausgaben, sprich der Region West- und Mittelsachsen. Ein Beweis, dass die Pressemeldung gelesen wurde und man der Initiative seine Unterstützung zu teil werden ließ. Wir werden sehen, wann und ob in anderen Blättern die Pressemeldung aufgegriffen wird.
Auf alle Fälle ist durch diesen Zeitungsartikel auch eine neue Protestkartenwelle in Richtung Leipzig unterwegs, diesmal von einer anderen Zuschauergruppe, welche nicht unbedingt puristische Eisenbahnfans sind, sondern die Bedeutung der Sendereihe zur weiteren touristischen Entwicklung in den Regionen für wichtig erkennen.
3 Kommentare

Der Wochen Kurier oder der Sächsische Bote wären auch noch Ansprechpartner , um den Ostsächsischen Raum zu erreichen .
Auch die Veröffentlichung im “Modelleisenbahner” 3-2010 wird das Ihrige zur Aktion beitragen. Herzlichen Dank an die Redaktion
Hallo,
ich denke, auch überregionale Medien sollten in die Aktion mit eingebunden werden. Erstens erreichen die zwei Zielgruppen, die Nicht-MDR-Zuschauer, die sich ggf. genauso über das ausbleiben der mächsten Sendungen wundern. Zweitens werden aber auch die erreicht, die als “touristische” Zielgruppe aufgrund solcher Sendungen auch mal in die betreffenden Bundesländer gezogen werden.
Und Drittens, die Protestaktion als solche empfinde ich als sehr wichtig, um den quotengläubigen Programmmachern mal wieder vorzuhalten, dass ihre Quotenermittlung erstens zu kurz greift, weil nur regional, und sie zweitens ohnehin eher an Wünschelrutengängerei als an Messungen erinnert.
Auch das gebührendzahlende (Fernseh)Volk sollte eben nicht alles mit sich machen lassen und so denke ich, diese Protestaktion als solche ist ein Stück Bürgercourage, an der es an vielen Orten und Prozessen heute mangelt.
Auf zu den nächsten 1000 Postkarten und Protestbriefen …